Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
(Matthäus 28, 20)

Es ist die Summe des Evangeliums, die in dem kurzen Satz aufleuchtet: Ich bin bei euch alle Tage. In äußerster Konzentration fasst Jesus am Ende des Matthäusevangeliums zusammen, wofür er gelebt hat und wofür er gestorben ist. Denn dies war und ist seine Botschaft: Dass der ewige Gott nicht ohne uns Menschen Gott sein will. Dass er als Vater im Himmel auch als Vater auf Erden an unserer Seite ist. Und dass darum der von ihm gesandte Sohn nicht nur zur Geburt den schönen Namen „Immanuel“ erhält, sondern als der „Gott-mit-uns“ bis zum Ende der Welt für uns da ist. Wie ist Jesus Christus bei uns?

Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu und dient ihm allein.
1. Samuel 7, 3

Dass man irgendwie an Gott glaubt, ist kein Problem. Auch die Israeliten damals glaubten an Gott. Aber daneben verehrten sie noch andere Götter; sicher ist sicher. Der HERR, der Gott ihrer Väter, war ihnen wichtig; aber kann er sich wirklich um alles in ihrem Leben kümmern? Besser war es, auch die Göttin der Fruchtbarkeit zu verehren, die einigen Familien unter ihnen ganz tolle Ernteerträge bringt. Der Prophet Samuel ermahnt nun die Israeliten, alle anderen Götter zur Seite zu tun und allein den HERRN anzubeten und ihn zur allein bestimmenden Kraft ihres Lebens zu machen.

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Römer 8, 18

Auf den ersten Blick wirkt dieser Vers wie eine Vertröstung auf das Jenseits: Ist doch egal, wie schwer dieses Leben ist, das Entscheidende kommt ja erst noch. Ist doch egal, ob es in dieser Welt Gerechtigkeit gibt, oder nicht. In der ewigen Herrlichkeit werden die Benachteiligten zu ihrem Recht kommen.

Der Gesamtzusammenhang aber lässt diesen Vers in einem anderen Licht erscheinen, denn im zentralen 8. Kapitel seines Briefes an die Gemeinde in Rom geht es Paulus um die unüberwindliche Liebe und Treue Gottes. Paulus will auf eine Kernaussage hinaus: Nichts, aber auch gar nicht, kann uns trennen von der Liebe Gottes (Vers 38+39). Und aus diesem Blickwinkel heraus gibt Paulus dem derzeitigen Leiden der Menschen eine andere Bedeutung.

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.

(1. Mose 9, 13)

An was denken Sie, wenn Sie einen Regenbogen sehen?

Ein Regenbogen, ein buntes Zeichen mitten am Himmel. Einmal zieht sich ein kompletter Bogen von einem Ort der Erde durch den Himmel zu einem anderen Ort. Ein anderes Mal scheint der Bogen selbst die Verbindung zwischen Himmel und Erde zu sein.

Ein Regenbogen kann ein Symbol für Vieles sein: Er kann für die Versöhnung zwischen Menschen stehen. Oder dafür, dass die Sonne wieder lacht nach anstrengenden Regentagen, also dass es nach Krisenzeiten auch wieder fröhliche Zeiten geben kann. Er kann dafür stehen, dass wir Menschen so verschieden sind, diverse Haltungen und Einstellungen haben. Er steht unter anderem auch für die „Regenbogennation“ Südafrika: eine Bevölkerung aus vielen verschiedenen Ursprüngen und doch eine Nation. Der Regenbogen, ein Symbol für eine gute Verbindung verschiedenster Menschen.

Jahreslosung 2019:

Suche Frieden und jage ihm nach.
(Psalm 34, 15)

Frieden ist nicht selbstverständlich. Wo Menschen in Frieden leben, da ist er stets bedroht. Die Ruhe des Friedens hat es schwer gegen den Lärm des Streites. Unfrieden oder gar Krieg können Menschen so unerträglich bedrohen, dass sie fliehen und alles zurücklassen müssen. Sie haben dann nur ein einziges Ziel: Das Leben in einem friedlichen Land unter Menschen, die ihnen mit Respekt und Gewaltfreiheit begegnen. Für die biblischen Texte ist Frieden dabei viel mehr als die menschliche Leistung zum guten Miteinander. Der Gedankengang des Psalmisten setzt mit einem viel grundsätzlicheren Aufruf ein (V. 12): „Kommt her, ihr Kinder, höret mir zu! Ich will euch die Furcht des Herrn lehren.“ Alles beginnt damit, Gott als Herrn anzuerkennen. Wie in den Zehn Geboten liegt das Fundament für die folgenden Anweisungen gleich am Anfang: „Ich bin der Herr, dein Gott.“ Alles Weitere folgt daraus.

Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut
(Matthäus 2, 10)

Ich freue mich, wenn ich nachts über dem Lichternebel von Berlin überhaupt ein paar Sterne sehen kann. Aber nur selten habe ich die Gelegenheit, den Sternenhimmel in seiner ganzen Großartigkeit zu betrachten, an einem Ort ohne störendes künstliches Licht und bei klarem Wetter. Und selbst dann sehe ich eigentlich nur wenig, denn ich weiß die Gestirne und ihre Formationen nicht zu unterscheiden. Das war in den Zeiten, als die Texte der Bibel entstanden, noch anders. Selbst einfache Bauern und Fischer kannten sich am Sternenhimmel gut aus. Sie konnten an den Sternen ablesen, wann die rechte Zeit für die Aussaat kommt oder wie man ein Boot wieder ans Ufer steuert. Die Erfahrung lehrte, dass man sich als Landwirt oder Seefahrer auf die Sterne verlassen konnte. Daher war es im Altertum ganz selbstverständlich, dass die Gelehrten über den Einfluss der Gestirne auf das menschliche Leben spekulierten oder gar die Zukunft anhand von Sternbeobachtungen vorhersagen wollten.

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
(Offenbarung 21,2)

Die Welt, wie wir sie kennen, wird einmal untergehen – aber nur um Platz zu machen für etwas ganz Neues und Wunderschönes. Vom neuen Himmel und der neuen Erde können wir mit unseren Erfahrungswerten uns keine rechte Vorstellung machen. Darum sprechen auch die Weissagungen der Bibel nur in Bildern davon, und selbst die erweisen sich als letztlich unzureichend.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Vorstand gewählt

Bei ihrer Komiteesitzung vom 11. bis 13.

13.11.2019

Guckt über den Tellerrand!

Ein intensives und ermutigendes Wochenende haben 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Christlichen MS-Netzwerkes vom 18. bis 20. ...

06.11.2019