Monatsspruch Juli 2016

Der Herr gab zur Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will.
(2. Mose 33,19)

Gerade erst hat Mose im Gespräch mit Gott gefordert: „Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen.“ (V.18). Und Gott lässt sich auf Moses Bitte ein. In seiner ganzen Schönheit will er sich zeigen, allerdings nur im Vorbeigehen, denn niemand kann Gott ins Angesicht sehen, ohne zu sterben (V.20).

Wie gerne würden auch wir einmal einen Blick auf Gottes Herrlichkeit werfen, einmal unverhüllt seine Schönheit sehen. Aber so wie Mose erhalten auch wir nur einen indirekten Eindruck von Gottes Größe und Macht. Auch wir dürfen ihm im Vorbeigehen nachschauen, entdecken, wo er sich gezeigt und seine Spuren hinterlassen hat.

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden.
2. Mose 15, 2

Was für ein Lied! Es klingt nach Weite und Befreiung, nach Vertrauen und neuer Zuversicht. Es klingt nach einer guten und sehr persönlichen Erfahrung: meine Stärke – mein Lied – Retter für mich. Es ist ein besonderes Lied, kein Lied für alle Tage. Noch nicht.

Den Hintergrund des Liedes bildet die Erfahrung eines ganzen Volkes:
„Damals sang Mose mit den Israeliten dem Herrn dieses Lied; sie sagten: Ich singe dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben. Rosse und Wagen warf er ins Meer.Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden. Er ist mein Gott, ihn will ich preisen; den Gott meines Vaters will ich rühmen.“

Monatsspruch Mai 2016

Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst.
(1. Korinther 6,19)

„Körpersorge“– ein Wort das nicht im Duden steht. Anders als der Seelsorge, der Sorge für die Seele, wird dem Leib theologisch nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. So muss es auch einigen Christen in der korinthischen Gemeinde gegangen sein. Es war ihnen nicht fremd, ihre Sexualität mit Prostituierten auszuleben. „Körpersorge“ wäre auch für sie ein Fremdwort gewesen und ihr Leib war für ihren Glauben ein „Fremd-Körper“. Bei dieser Situation setzt Paulus ein. Für ihn ist der Leib des einzelnen Christen Besitz Gottes. Durch den stellvertretenden Sühnetod Jesu am Kreuz hat Gott nicht nur das Heil für die Menschen aufgerichtet, sondern auch den Leib der Christen und Christinnen als Eigentumswohnung für seinen Heiligen Geist erworben. Hätten die Angesprochenen vielleicht mit dem Slogan argumentiert: „Mein Körper gehört mir!“– so setzt Paulus dem entgegen: „Ihr gehört nicht mehr euch selbst.“ Dies betrifft nicht nur unsere Sexualität. Der Leib als Tempel des Heiligen Geistes hat Konsequenzen: Nicht nur mit Lobliedern und Psalmengesängen ist Gott zu loben, sondern mit ganzem Leibe. Anders ausgedrückt: Nicht nur unsere Stimmbänder gehören Gott, sondern alle Körperteile.

Liebe Freunde und Geschwister der Gemeinde!

Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst.
(1. Korinther 6,19)

Menschen sehnen sich nach Glück, Liebe und bedingungsloser Annahme. Diese Sehnsucht macht Menschen zu Suchenden. Sie macht uns aber auch zu Scheiternden und Verwundeten. Wo finde ich Glück, Liebe und Annahme? Gott möchte unsere Sehnsucht stillen und Er alleine kann uns helfen, dass wir uns selbst und anderen bei der Suche nicht Schaden zufügen. Ulrich Eibach schreibt: „Die Suche nach sexuellem Glück ist beim Menschen eingebettet in die Sehnsucht nach einem glücklichen Leben überhaupt, das man vor allem in der Liebe sucht, die auch tiefere Gefühle und Bedürfnisse, wie Zärtlichkeit, Geborgenheit usw. vermittelt. Im Begriff Liebe konzentrieren sich die Sehnsüchte des Menschen nach einem glücklichen und erfüllten Leben hier und jetzt.“ (Liebe, Glück und Partnerschaft. S.65)

Berufen zur Verkündigung des Evangeliums, nicht zum religiösen Individualismus

Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.
(1. Petrus 2,9)

Ich habe noch nie einen König gesehen. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass ich einmal einem König begegnen würde, wäre ich zwar möglicherweise neugierig. Als Kind einer demokratischen Gesellschaft würde ich aber nicht wirklich empfinden können, was es heißt, Untertan eines Herrschers zu sein. Ich habe gar kein Gespür für das, was die ehrfurchtgebietende Würde des Königs, seine „Erhabenheit“ oder „Majestät“, ausmacht. Ähnlich steht es mit dem Priestertum. Ich gehöre einer christlichen Gemeinde an, der die Vorstellung von einem aus der Schar der Gläubigen ausgesonderten Priester, der durch eine geheimnisvolle Vollmacht zwischen Gott und den Menschen vermittelt, völlig fremd ist.

Andacht zum Monatsspruch März 2016

Jesus Christus spricht: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!
(Johannes 15,9)

Als Teil der Weinstockrede Jesu gehört dieser Vers in den Kontext der Abschiedsreden Jesu an seine Jünger. Darin bereitet er seine Nachfolger auf die Zeit vor, in der er nicht mehr leiblich gegenwärtig ist. In den vorausgehenden Versen wählt Jesus einen bildlichen Vergleich, um deutlich zu machen, wie wichtig es ist, dass seine Jünger in ihm bleiben. Nur eine Rebe, die fest mit dem Weinstock verbunden ist, bringt Frucht (V.4-5) und verherrlicht dadurch den Vater (V.8).

Ohne Zweifel ist die Bildrede vom wahren Weinstock von ermahnenden Elementen geprägt. Die Beschreibung dessen, was mit den fruchtlosen Reben geschieht, ist sehr eindrücklich (15,6). Und mehrfach fordert Jesus seine Jünger ganz direkt auf: „Bleibt in mir“ (V.4); „Bleibt in meiner Liebe“ (V.9); „Dies gebiete ich euch, dass ihr einander liebt“ (V.17).

Monatsspruch für März 2016

Liebe Freunde und Geschwister der Gemeinde!

Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe!
(Johannes 15,9
)

Auf meine Frage, ob er denn seine vor kurzem geborene Schwester mag, gab mir Enno (5 Jahre) eine klare und überzeugende Antwort: «Total»! Es sieht also total gut aus für die kleine Schwester. Im weiteren Verlauf des Besuchs wurde deutlich, dass das Wort total eins seiner Lieblingswörter ist. Für das Miteinander von Geschwistern ist es ein großer Gewinn, wenn das Wort total gern und oft benutzt wird: „Ich nehme total gerne am Gottesdienst teil. Ich höre dir total aufmerksam zu. Ich arbeite total gerne mit. Ich vergebe dir total. Was ich finanziell und zeitlich gebe, das gebe ich total gerne. Meine Bibel lese ich total gerne. Meine Gemeinde ist auf einem total guten Weg. ..."

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Spendenaufruf für den Ahorn

Wie die meisten von euch wissen, hat der Ahorn schwer mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen. Wir bitten euch daher zu prüfen, ob ihr unserem Haus auf dem Ahorn finanziell unter die Arme greifen könnt.

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