Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen. 
Psalm 130, 6
 

Wohl jeder kennt sie, schlaflos durchwachte Nächte. Gedanken kreisen, die Seele findet keine Ruhe. Nöte und Ängste werden mit jeder Stunde größer und bedrohlicher. In der Dunkelheit der Nacht scheinen sie schier unüberwindbar. Ein Ausweg ist nicht in Sicht, an Schlaf ist nicht zu denken.

Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
2. Petrus 1,19
 

Wenn der Morgenstern aufgeht, als hellstes Einzelgestirn am Nachthimmel sichtbar wird, dann ist der Tag nicht mehr fern. Dann wird auch bald die Sonne aufgehen und es wird wieder hell und warm. Wenn dieser Stern am Himmel erscheint, muss keiner mehr lange auf den Tag warten. Dann schwindet die Angst vor Dunkelheit und Kälte. Bald lebt die Natur wieder auf und der Horizont weitet sich.

Liebe Freunde und Geschwister

Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
2. Korinther 3, 17

Vor ein paar Monaten schlief ein Mann während einer Predigt ein und träumte vom Boxeraufstand in China. Im Traum wurde er gefangen genommen und zum Schafott geführt. In der Zwischenzeit bemerkte seine Frau, dass er eingenickt war. In dem Moment, als der Mann träumte, wie das Henkerbeil auf ihn niedersauste, gab ihm seine Frau mit ihrem Fächer einen Klaps auf den Nacken, um ihn aufzuwecken. Der Schock tötete den Mann auf der Stelle. Stimmt die Geschichte, oder nicht?

Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
2. Korinther 3,17
 

Die beiden sind unzertrennlich: Der christliche Glaube und die Freiheit. Schon vom ersten Moment an gehören sie zusammen. Denn wo ein Mensch zum Glauben kommt, da kommt zuvor der Geist des auferstandenen Christus zum Menschen. Und dieser Geist befreit den in sich selbst verschlossenen und gefangenen Menschen für Gott. Nicht durch Zwang oder Angstmacherei geschieht das. Sondern durch die Macht der Liebe Gottes. Diese Liebe eröffnet dem geliebten Gegenüber Raum: Freiraum zum Leben. Darum kann und darf niemand zum Glauben gezwungen werden. Wollte man es dennoch versuchen, so käme nichts anderes dabei heraus als Heuchelei. Ein geheuchelter Glaube aber ist nichts anderes als – gar kein Glaube.

Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.
Jeremia 31,3 nach der Lutherübersetzung

Eine wunderbare Liebeserklärung Gottes – allerdings nicht direkt an uns, die wir als Christen heute dieses Wort lesen, sondern zunächst an das jüdische Volk. In einer Liebe, die nur in Gott selbst begründet ist, hat Gott dieses Volk ausgesucht und sich mit ihm vermählt wie ein Bräutigam mit seiner Braut. Das Volk hat Gottes Liebe aber nicht auf Dauer erwidert, sondern ist ihm untreu geworden – indem es anderen Göttern diente und die Weisungen Gottes missachtete.

Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!
Markus 9, 50

„Endlich wieder zuhause in Kapernaum“, denken die Jünger Jesu. Als sie aber so vertraut im Haus sitzen, bricht unter den Jüngern Streit aus, wer von ihnen am wichtigsten sei. Da redet Jesus mit ihnen Klartext. Am Ende seiner Rede fordert er sie auf, auf ihr eigenes Leben zu achten, damit nichts sie vom Weg mit Jesus abbringe. Wer mit Jesus auf diesem Weg ist, der ist ganz gefordert. Das Ziel des Reiches Gottes ist so wertvoll, dass es sich lohnt, sein eigenes, von vielen Egoismen gesteuertes Leben zu begrenzen, um wirklich konzentriert auf das Reich Gottes zuzugehen.

Liebe Freunde und Geschwister der Gemeinde!

Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.
2. Mose 33,19

Während meiner Zeit in der Schweiz fuhr ich mit Freunden einmal früh um 2 Uhr morgens in die Berge. Dieser Sonntag wird mir immer in Erinnerung bleiben. So gegen 4.30 Uhr begann der Aufstieg in völliger Dunkelheit. Mehrmals fragte ich mich, ob ich nicht besser im Bett hätte bleiben sollen. Es war ein langweiliger, langer Aufstieg. Überrascht stellte ich dann auf dem Gipfel fest, dass da schon circa 50 Leute waren. Man hatte mir gesagt, dass es ein großartiges Erlebnis sei, auf dem Berggipfel einen Sonnenaufgang zu erleben. Als dann um 6 die Sonne am Horizont aufging, bot sich uns ein unbeschreibliches, beeindruckendes Panorama. Die ganze Strapaze hatte sich wirklich gelohnt. Kaum jemand sagte etwas. Dies wundervolle Naturerlebnis ist jetzt 30 Jahre her. Dieser Sonnenaufgang auf dem Berg war ein besonderes Gipfelerlebnis. Ein ähnliches Gipfelerlebnis hatte Mose als Gott sich ihm offenbarte. Davon handelt dieser Vers.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Spendenaufruf für den Ahorn

Wie die meisten von euch wissen, hat der Ahorn schwer mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen. Wir bitten euch daher zu prüfen, ob ihr unserem Haus auf dem Ahorn finanziell unter die Arme greifen könnt.

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