Liebe Freunde und Geschwister der Gemeinde!

Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst.
(1. Korinther 6,19)

Menschen sehnen sich nach Glück, Liebe und bedingungsloser Annahme. Diese Sehnsucht macht Menschen zu Suchenden. Sie macht uns aber auch zu Scheiternden und Verwundeten. Wo finde ich Glück, Liebe und Annahme? Gott möchte unsere Sehnsucht stillen und Er alleine kann uns helfen, dass wir uns selbst und anderen bei der Suche nicht Schaden zufügen. Ulrich Eibach schreibt: „Die Suche nach sexuellem Glück ist beim Menschen eingebettet in die Sehnsucht nach einem glücklichen Leben überhaupt, das man vor allem in der Liebe sucht, die auch tiefere Gefühle und Bedürfnisse, wie Zärtlichkeit, Geborgenheit usw. vermittelt. Im Begriff Liebe konzentrieren sich die Sehnsüchte des Menschen nach einem glücklichen und erfüllten Leben hier und jetzt.“ (Liebe, Glück und Partnerschaft. S.65)

Berufen zur Verkündigung des Evangeliums, nicht zum religiösen Individualismus

Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.
(1. Petrus 2,9)

Ich habe noch nie einen König gesehen. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass ich einmal einem König begegnen würde, wäre ich zwar möglicherweise neugierig. Als Kind einer demokratischen Gesellschaft würde ich aber nicht wirklich empfinden können, was es heißt, Untertan eines Herrschers zu sein. Ich habe gar kein Gespür für das, was die ehrfurchtgebietende Würde des Königs, seine „Erhabenheit“ oder „Majestät“, ausmacht. Ähnlich steht es mit dem Priestertum. Ich gehöre einer christlichen Gemeinde an, der die Vorstellung von einem aus der Schar der Gläubigen ausgesonderten Priester, der durch eine geheimnisvolle Vollmacht zwischen Gott und den Menschen vermittelt, völlig fremd ist.

Andacht zum Monatsspruch März 2016

Jesus Christus spricht: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!
(Johannes 15,9)

Als Teil der Weinstockrede Jesu gehört dieser Vers in den Kontext der Abschiedsreden Jesu an seine Jünger. Darin bereitet er seine Nachfolger auf die Zeit vor, in der er nicht mehr leiblich gegenwärtig ist. In den vorausgehenden Versen wählt Jesus einen bildlichen Vergleich, um deutlich zu machen, wie wichtig es ist, dass seine Jünger in ihm bleiben. Nur eine Rebe, die fest mit dem Weinstock verbunden ist, bringt Frucht (V.4-5) und verherrlicht dadurch den Vater (V.8).

Ohne Zweifel ist die Bildrede vom wahren Weinstock von ermahnenden Elementen geprägt. Die Beschreibung dessen, was mit den fruchtlosen Reben geschieht, ist sehr eindrücklich (15,6). Und mehrfach fordert Jesus seine Jünger ganz direkt auf: „Bleibt in mir“ (V.4); „Bleibt in meiner Liebe“ (V.9); „Dies gebiete ich euch, dass ihr einander liebt“ (V.17).

Monatsspruch für März 2016

Liebe Freunde und Geschwister der Gemeinde!

Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe!
(Johannes 15,9
)

Auf meine Frage, ob er denn seine vor kurzem geborene Schwester mag, gab mir Enno (5 Jahre) eine klare und überzeugende Antwort: «Total»! Es sieht also total gut aus für die kleine Schwester. Im weiteren Verlauf des Besuchs wurde deutlich, dass das Wort total eins seiner Lieblingswörter ist. Für das Miteinander von Geschwistern ist es ein großer Gewinn, wenn das Wort total gern und oft benutzt wird: „Ich nehme total gerne am Gottesdienst teil. Ich höre dir total aufmerksam zu. Ich arbeite total gerne mit. Ich vergebe dir total. Was ich finanziell und zeitlich gebe, das gebe ich total gerne. Meine Bibel lese ich total gerne. Meine Gemeinde ist auf einem total guten Weg. ..."

Monatsspruch für Februar 2016

„Und wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt."
(Markus 11, 25)

Der Glaube an Christus rettet allein, zu dem wir jederzeit nach freiem Herzen beten dürfen. Dieser Satz liest sich wie selbstverständlich und doch wirkt es in diesem Text so, als werden diese zwei Grundpfeiler des christliches Glaubens an Bedingungen geknüpft. Wer beten und Vergebung will, soll erst einmal selbst dem Anderen vergeben. Es hat eben doch alles seinen Preis! - Warum empört uns dieser Gedanke so? Eigentlich ist uns das christliche Prinzip, es mit seinem Nächsten (auch seinen Gegnern!) gut zu meinen ja schon hinreichend bekannt. Das Gebot der Feindesliebe (Mt 5, 43-48) ruft uns dazu auf unsere Feinde zu segnen statt zu hassen und noch deutlicher beten wir im Vater Unser: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern" (Mt 6,12). Inhaltlich liegt der einzige Unterschied wohl darin, dass die Stellen in Matthäus wie Ratschläge oder Aufforderungen wirken. Sie scheinen weniger radikal, da keine direkten Konsequenzen genannt werden. Überspitzt gesagt: Hier darf man über den Inhalt nicken, ohne ihn wirklich ausführen zu müssen. Dagegen lässt uns Markus 11,25 keine Wahl und macht zwei Dinge sehr deutlich:

Monatsspruch für Januar 2016

Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
(2. Timotheus 1, 7)

Liebe Freunde und Geschwister der Gemeinde!

„Als direkte Kriegshandlung gebietet Allah seinen mujahidun, Schrecken in die Herzen der Ungläubigen zu werfen. Das ist nicht einfach eine unbedeutende koranische Reminiszenz sondern ein sehr klarer Auftrag, den Feind durch verschiedene Handlungen zu terrorisieren." In diesen Tagen hören und lesen wir viel über die Strategie militanter Islamisten. Sie begründen Terror aus ihrem Glauben. Und sie haben Erfolg. Angst und Schrecken hat viele Menschen erfasst. Auch im neuen Jahr 2016 wird Angst viele Menschen lähmen und zu Hass anstiften. Doch nicht nur Terroristen säen Angst und Schrecken. Entmutigung und Furcht waren schon immer sehr wirkungsvolle Waffen des Satan. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. Eph6,12f

Monatsspruch für Januar 2016

Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
(2. Timotheus 1, 7)

Manche Situationen sind einfach zum Verzweifeln! Von Verzagtheit ist hier im Brief an Timotheus die Rede. Timotheus ist der engste Mitarbeiter des Apostels Paulus. Gleich mehrfach wird er mit anstrengenden Aufgaben betraut. So musste er die Gemeindeglieder in Thessalonich stärken und sie im Glauben ermahnen (1Thess 3,2), als sie angesichts schwer einzuordnender Trauerfälle ratlos sind. Später soll Timotheus nach Korinth reisen, um in der dortigen Gemeinde daran zu erinnern, was der Apostel gelehrt hatte (1Kor 4,17). Was mochte ihn in Korinth wohl erwarten, wo manche sich recht aufgeblasen über die Abwesenheit des Paulus freuen – frei nach der Devise: „Der Himmel ist hoch und der Apostel ist weit; alles ist mir erlaubt!"

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Den sicheren Hafen verlassen – gutes Handwerkszeug an Bord

Die Evangelisch-Freikirchliche Akademie Elstal bietet vor Ort in den Landesverbänden und Gemeinden für Gemeindeleitungen das Training FÜHREN UND LEITEN an. .

17.10.2019

„Aufbruch in die Zukunft“

Das Diakoniewerk der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden in Baden-Württemberg feierte am 12. und 13.

17.10.2019