Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!
Lukas 10,5

Schalom – mit diesem freundlichen und vor allem friedlichen Gruß sollen die Jünger die Freundschaft potentieller Gastgeber testen. Unmittelbar bevor Jesus den erweiterten Kreis seiner zweiundsiebzig Jünger in Zweierteams zum ersten Mal aussendet, gibt er ihnen ausführliche Anweisungen (Lk 10,3-4): Sie sollen „wie Schafe mitten unter die Wölfe“ gehen. Ihre materielle Reiseausrüstung wird arg begrenzt: kein Geldbeutel, keine Reisetasche und keine Sandalen.

Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.
Lukas 5,5

Ich versuche mir vorzustellen, einer der Fischer zu sein, die mit Petrus am Morgen aus den Booten steigen und den Frust ihres nächtlichen Arbeitseinsatzes verarbeiten. Ergebnis der harten Tortor: null Komma null! Zu wenig zum Leben und zu wenig zum Sterben. Den wertlosen Dreck aus den Netzen herausholen muss ich trotzdem. Argwöhnisch beobachte ich, wie ausgerechnet heute lauter Menschen ans Ufer drängen, um einen Wanderprediger zu hören. Das wäre eigentlich die Gelegenheit gewesen, neue Kunden zu gewinnen. Doppeltes Pech!

Liebe Freunde und Geschwister der Gemeinde

Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen.
Psalm 130, 6

Der berühmteste unvollendete Satz

„Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen…“ So begann Hans-Dietrich Genscher den bedeutenden Satz. Fast 4000 DDR Bürger waren zwischen Juni und Oktober 1989 in die deutsche Botschaft in Prag geflüchtet. Herrschte anfangs noch Campingplatz-Atmosphäre, fanden die Menschen zum Schluss kaum noch Platz, um sich mal auszustrecken.

Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen. 
Psalm 130, 6
 

Wohl jeder kennt sie, schlaflos durchwachte Nächte. Gedanken kreisen, die Seele findet keine Ruhe. Nöte und Ängste werden mit jeder Stunde größer und bedrohlicher. In der Dunkelheit der Nacht scheinen sie schier unüberwindbar. Ein Ausweg ist nicht in Sicht, an Schlaf ist nicht zu denken.

Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
2. Petrus 1,19
 

Wenn der Morgenstern aufgeht, als hellstes Einzelgestirn am Nachthimmel sichtbar wird, dann ist der Tag nicht mehr fern. Dann wird auch bald die Sonne aufgehen und es wird wieder hell und warm. Wenn dieser Stern am Himmel erscheint, muss keiner mehr lange auf den Tag warten. Dann schwindet die Angst vor Dunkelheit und Kälte. Bald lebt die Natur wieder auf und der Horizont weitet sich.

Liebe Freunde und Geschwister

Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
2. Korinther 3, 17

Vor ein paar Monaten schlief ein Mann während einer Predigt ein und träumte vom Boxeraufstand in China. Im Traum wurde er gefangen genommen und zum Schafott geführt. In der Zwischenzeit bemerkte seine Frau, dass er eingenickt war. In dem Moment, als der Mann träumte, wie das Henkerbeil auf ihn niedersauste, gab ihm seine Frau mit ihrem Fächer einen Klaps auf den Nacken, um ihn aufzuwecken. Der Schock tötete den Mann auf der Stelle. Stimmt die Geschichte, oder nicht?

Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
2. Korinther 3,17
 

Die beiden sind unzertrennlich: Der christliche Glaube und die Freiheit. Schon vom ersten Moment an gehören sie zusammen. Denn wo ein Mensch zum Glauben kommt, da kommt zuvor der Geist des auferstandenen Christus zum Menschen. Und dieser Geist befreit den in sich selbst verschlossenen und gefangenen Menschen für Gott. Nicht durch Zwang oder Angstmacherei geschieht das. Sondern durch die Macht der Liebe Gottes. Diese Liebe eröffnet dem geliebten Gegenüber Raum: Freiraum zum Leben. Darum kann und darf niemand zum Glauben gezwungen werden. Wollte man es dennoch versuchen, so käme nichts anderes dabei heraus als Heuchelei. Ein geheuchelter Glaube aber ist nichts anderes als – gar kein Glaube.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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