„Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein“ (Hes 37,27)
Hesekiel 37, 27

Wenn man auf einer Wanderung aus dem Wald ins Tal herabsteigt und das nächste Dorf sucht, kann man sich oft am Kirchturm orientieren: Mitten im Dorf wurden einst die Kirchen gebaut, oder eher die Dörfer um die Kirchen herum. Hoch über die Gehöfte ragt der Kirchturm auf und markiert weithin sichtbar den Mittelpunkt. Auch in Dörfern, wo nur noch selten oder gar nicht mehr Gottesdienst gefeiert wird, hängen die Leute an ihren Dorfkirchen, gründen Initiativen zur Rettung und Renovierung der alten Gemäuer. Eine Umnutzung, etwa als Kino oder als Supermarkt, wird empört abgelehnt: Die Kirche bleibt im Dorf. Unausgesprochen schwingt da etwas mit, was man nicht sagen kann oder nicht sagen will: Gott soll hierblieben. Die DDR-Behörden rissen gelegentlich demonstrativ Kirchengebäude nieder. Die amtlichen Begründungen waren gewunden, die unausgesprochene Botschaft war eindeutig: Hier soll kein Gott mehr wohnen.

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lukas 15, 10

Am 31. Oktober jährt sich zum 500. Mal jenes Ereignis, das zum symbolischen Auftakt der Reformation wurde: Die Bekanntmachung von Martin Luthers 95 Thesen über die Kraft des Ablasses. Luther hatte das Ziel, die Kirche zu reformieren. Dadurch dass sie sich dem verweigerte und ihn ausstieß, entstanden die evangelischen Kirchen weltweit, auch die evangelischen Freikirchen.

Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.
Lukas 13, 30

Wer spät kommt, ist darauf angewiesen, dass ihn jemand hereinlässt.
Wenn das große Stadttor von Jerusalem aufgrund der hereinbrechenden Nacht geschlossen war, konnte man noch durch die kleine Türe daneben hereingelassen werden. Jemand musste die verschlossene Türe von innen öffnen.
Von innen öffnet auch der Hausherr die Türe, wenn spät in der Nacht noch unangemeldet Besuch kommt. Personen, die er nicht erkennt, wird er zu so später Stunde nicht mehr hereinlassen. Jesus antwortet mit diesen beiden Vergleichen auf die Frage eines Mannes „sind es wenige, die ins Himmelreichkommen?“ Was hat der Mann mit seiner Frage gewollt oder vermutet? Vielleicht, dass Jesus zu ihm sagt: „Ja, es sind wenige und Du bist dabei!“

Liebe Freunde und Geschwister

Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.
Apostelgeschichte 26, 22

Die Taliban schossen ihr in den Kopf, doch die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai überlebte. Am 12. Juli 2013, ihrem 16. Geburtstag, sprach sie vor der Jugendversammlung der UNO. Die Stimme von Gordon Brown zittert, als er „das mutigste Mädchen der Welt“ ankündigt. Der britische Ex-Premier hat feuchte Augen. Zuerst muss sie auf ein Podest am Rednerpult steigen - so klein ist das Mädchen. Malala mag zierlich sein und schüchtern wirken, doch ihre Rede ist klar und eindringlich: „Es gab Zeiten, in denen Frauen die Männer baten, sich für ihre Rechte einzusetzen. Aber jetzt machen wir das selber“, sagt das Mädchen mit fester Stimme. „Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.“

Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.
Philiper 1, 9

Wie werde ich reich? Durch Glück, weil ich reich erbe. Durch Zufall, weil ich mit 6 Richtigen + Zusatzzahl den Lotto-Jackpot knacke. Oder durch viel Arbeit, weil ich einen Plan verfolge und mich von Rückschlägen nicht entmutigen lasse. Je nach familiärer Vermögenslage und Lottospielgewohnheiten stehen die Chancen für die ersten beiden Varianten eher schlecht und ich werde um die Arbeit nicht umhin kommen, wenn ich reich werden will.

Liebe Freunde und Geschwister

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Apostelgeschichte 5,29

Christen müssen vergeben. Christen müssen alle Menschen lieben. Christen müssen der Kirche Geld geben. Das stimmt, oder nicht? So nehmen viele Menschen Christsein wahr. Als Zwang, als Unfreiheit und als Leben mit vielen Gesetzen. Manchmal erinnert es mich daran, wie Menschen voll Unverständnis und Bedauern mein Laufen kommentiert haben. „Du Armer, warum tust du dir das an?“ Als Läufer kann ich über solche Kommentare nur den Kopf schütteln. Laufen macht mir Freude und ist mir ein Bedürfnis. Ähnlich geht es mir mit Aussagen wie, „Christen müssen ….“ Es ist schwierig, einem Menschen, der Jesus nicht kennt, diesen Vers zu erklären, in dem gleich zwei Reizwörter vorkommen, muss und gehorchen. Es geht hier nicht um einen Zwang oder um ein Gesetz. Es geht um Liebe zu Gott. Und es geht darum, Menschen zu erklären, warum Christen von Jesus reden, auch wenn es sie etwas kostet. Über die Jahrtausende haben Menschen durch ihren Gehorsam dokumentiert, wer Gott für sie ist und wie wichtig Gott und sein Wort für sie sind. Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben. (2 Mose 1,17) Daniel wurde in die Löwengrube geworfen, weil er trotz eines Gebotes des Herrschers seinen Gott auf Knien verehrte. Am Ende der Geschichte hieß es: Und sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut. (Daniel 6,24) Es geht um Vertrauen in Gott. Es geht darum, wie ernst es mir ist, Gott zu vertrauen. Die Herrschaft von Jesus zeigt sich in den Entscheidungen, die ein Christ trifft. Jesus Christus wird als Herr und Retter durch unser Vertrauen bezeugt. Möglichkeiten dafür haben wir jeden Tag.

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt.
Kolosser 4, 6

Das kurze Wort hat es in sich. Denn die apostolische Aufforderung ist mehr als eine höfliche Empfehlung. Es geht um eine Haltung, die das ganze Leben bestimmen soll. Das Leben derer nämlich, die zur Gemeinde Christi gehören. Diese Haltung lässt sich mit dem Wort „Zugewandtheit“ charakterisieren. Menschen, denen das Evangelium Herz und Verstand berührt hat, ziehen sich nicht in sich selbst zurück. Ihnen geht vielmehr der Mund über. Wer glaubt, redet auch vom Glauben.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Spendenaufruf für den Ahorn

Wie die meisten von euch wissen, hat der Ahorn schwer mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen. Wir bitten euch daher zu prüfen, ob ihr unserem Haus auf dem Ahorn finanziell unter die Arme greifen könnt.

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