Liebe Freunde und Geschwister der Gemeinde

Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause!
Lukas 10,5

Wie ist das, wenn sich Menschen nichts sehnlicher wünschen als Frieden? Wie ist das, wenn man Krieg erlebt und das eigene Leben ständig bedroht ist? Dann leben Menschen in permanenter Angst. Ich kann nur ahnen, wie das ist, wenn Menschen täglich daran leiden, dass Frieden fehlt. Ich lade dazu ein, einen Moment mal an Menschen zu denken, die keinen Frieden haben, die ständig Angst haben. Es gibt Menschen, die sich mehr als alles andere Frieden wünschen. Das sind nicht nur Menschen, die in Kriegsgebieten leben. Sehr vielen Menschen fehlt Frieden. Es hat ja einen guten Grund, dass man sich in vielen Ländern Frieden wünscht, wenn man sich begegnet. Schalom ist bis heute der gängigste Gruß unter Juden. Frieden ist ein sehr hohes Gut.

Und als Jesus die 72 Jünger zum Dienst an Menschen sandte, da standen sie mit dem Friedensgruß in einer alten Tradition. Friede sei diesem Hause! Mit diesem Gruß treten sie als von Jesus Gesandte in das Leben von Menschen. Und doch ist dieser Gruß mehr als ein Gruß. Er ist mehr als ein Wunsch. Dieser Gruß ist Gottes Angebot, Menschen Frieden zu schenken. Und in der ersten Reaktion der Gegrüßten entscheidet sich, ob Jesus an und unter ihnen wirken kann oder nicht. Man muss für den Frieden, den Gott anbietet, bereit sein. Man muss ihn wollen. Jesus zwingt niemanden zum Frieden. Ja, Frieden wird auch abgelehnt. Wer Jesus ablehnt, lehnt den Frieden mit Gott ab. Paulus sagt: Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Epheser 2,17 Hinter dem Friedensgruß der Jünger steht Jesus Christus selbst mit seiner Vollmacht, Frieden zu stiften. Hinter dem Friedensgruß steht der Gott, der uns Menschen so sehr liebt, dass er alles dafür getan hat, dass wir mit ihm versöhnt sind: Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53,5

Auf den ersten Blick ist der Gruß der Jünger etwas Normales und Gewohntes. Es ist ein Gruß wie jeder andere. Erst im Rückblick wird dann deutlich, dass dieser Gruß viel mehr ist. Es ist das einzigartige und unbezahlbare Angebot Gottes, Hoffnung, Vergebung und Leben zu schenken. Horatio Gates Spafford hat es so geschrieben: "Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt, ob Stürme auch drohen von fern, mein Herze im Glauben doch allezeit singt: Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn".

Friede sei diesem Hause! Richtig verstanden verbirgt sich der ganze Heilswille Gottes hinter diesem Gruß. Richtig verstanden hat Jesus schon damals an dich und mich gedacht, als er die Jünger aussandte. Ich habe Frieden mit Gott, weil Jesus durch andere in mein Leben getreten ist. Und bis heute rüstet Jesus seine Nachfolger damit aus, in seinem Namen Frieden und Segen in das Leben von Menschen zu bringen, die Frieden und Segen brauchen. Als Christ begegne ich anderen Menschen als von Gott Gesandter. Und lange bevor ich wusste, wie sehr ich Frieden brauche, hat Gott das gewusst und alles dafür getan, dass Frieden möglich ist. Und dafür beten wir, dass noch viele Menschen Frieden mit Gott finden.

Volkmar Janke

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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