Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.
1. Korintherbrief 15, 42

Wer sich nicht vorstellen kann, wie eine Auferstehung der Toten aussehen soll, der kann sich vielleicht mit der Erkenntnis trösten: Bereits in den ersten Christengemeinden gab es Menschen, denen es ähnlich ging. Die Apostel hatten verkündigt: Am Ende der Weltgeschichte werden die Toten auferstehen, und zwar nicht, um irgendwann einmal wieder zu sterben, auch nicht, um als bloße Geister weiterzuexistieren, sondern um in einem neuen Leib ewig zu leben. Diese Erwartung hatten Jesus und seine Apostel vom Judentum ihrer Zeit übernommen. Für nicht-jüdische Christen aber war das schwer zu verstehen. Sollen wir im kommenden Reich Gottes etwa wieder dieselben Leiber tragen wie jetzt – aus Fleisch und Blut? Dann könnten wir in der kommenden Welt allerdings nicht ewig leben, denn Körper aus Fleisch und Blut sind notwendigerweise sterblich.

Der Apostel Paulus antwortet auf diese Frage mit einem Hinweis auf die Natur. Dort gibt es Gestaltwandel: Ein Weizenkorn verändert, nachdem es ausgesät wurde, in der Erde seine Gestalt: Aus einem Korn wird ein Halm mit einer Frucht. So ähnlich können wir uns auch die Auferstehung vorstellen. Unsere jetzigen Leiber sind verweslich. „Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück“, hatte Gott zu Adam gesagt (1. Mose 3,19). Bei der Auferweckung aus dem Tode bekommen wir aber einen Leib anderer Art, nämlich einen überirdischen, vom Geist Gottes durchdrungenen Leib. Dieser Leib ist nicht mehr armselig, sondern herrlich, nicht mehr schwach, sondern stark, nicht mehr verweslich, sondern unverweslich. In diesem irdischen Leben haben wir alle einen sterblichen Leib wie Adam ihn hatte. Im kommenden Gottesreich dagegen werden wir einen unsterblichen Leib erhalten wie ihn der auferstandene Christus hatte. 

Dann wird der Tod endgültig besiegt sein.  

Prof. Dr. Uwe Swarat
Theologische Hochschule Elstal

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