Liebe Freunde und Geschwister

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Apostelgeschichte 5,29

Christen müssen vergeben. Christen müssen alle Menschen lieben. Christen müssen der Kirche Geld geben. Das stimmt, oder nicht? So nehmen viele Menschen Christsein wahr. Als Zwang, als Unfreiheit und als Leben mit vielen Gesetzen. Manchmal erinnert es mich daran, wie Menschen voll Unverständnis und Bedauern mein Laufen kommentiert haben. „Du Armer, warum tust du dir das an?“ Als Läufer kann ich über solche Kommentare nur den Kopf schütteln. Laufen macht mir Freude und ist mir ein Bedürfnis. Ähnlich geht es mir mit Aussagen wie, „Christen müssen ….“ Es ist schwierig, einem Menschen, der Jesus nicht kennt, diesen Vers zu erklären, in dem gleich zwei Reizwörter vorkommen, muss und gehorchen. Es geht hier nicht um einen Zwang oder um ein Gesetz. Es geht um Liebe zu Gott. Und es geht darum, Menschen zu erklären, warum Christen von Jesus reden, auch wenn es sie etwas kostet. Über die Jahrtausende haben Menschen durch ihren Gehorsam dokumentiert, wer Gott für sie ist und wie wichtig Gott und sein Wort für sie sind. Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben. (2 Mose 1,17) Daniel wurde in die Löwengrube geworfen, weil er trotz eines Gebotes des Herrschers seinen Gott auf Knien verehrte. Am Ende der Geschichte hieß es: Und sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut. (Daniel 6,24) Es geht um Vertrauen in Gott. Es geht darum, wie ernst es mir ist, Gott zu vertrauen. Die Herrschaft von Jesus zeigt sich in den Entscheidungen, die ein Christ trifft. Jesus Christus wird als Herr und Retter durch unser Vertrauen bezeugt. Möglichkeiten dafür haben wir jeden Tag.

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt.
Kolosser 4, 6

Das kurze Wort hat es in sich. Denn die apostolische Aufforderung ist mehr als eine höfliche Empfehlung. Es geht um eine Haltung, die das ganze Leben bestimmen soll. Das Leben derer nämlich, die zur Gemeinde Christi gehören.

Liebe Freunde und Geschwister

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.
Lukas 24, 5f

„Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.“Diese verballhornte Bauernregel ist sicher noch vielen bekannt. Zum Glück gibt es heute bessere Möglichkeiten sich auf eine Wetteränderung einzustellen. Der Hahn hat ausgedient in der Wettervorhersage. Doch ganz ausgedient haben Bauernregeln nicht. Entstanden sind diese Regeln aus Beobachtungen der Natur. Wer möchte schon gern überrascht werden?! Darum sind Regeln hilfreich. Sie machen den Alltag und das Leben einfacher und beherrschbar. Ich fand noch eine andere sogenannte Bauernregel: „Liegt der Bauer tot im Zimmer - lebt er nimmer. Liegt die Bäuerin tot daneben, ist sie auch nicht mehr am Leben.“ So ist es nun mal - mit dem Tod endet das Leben. Das ist auch irgendwie eine Regel. Und wenn dann jemand wiederholt davon spricht, dass er nach drei Tagen von den Toten auferstehen wird… dann geht man trotzdem hin, den Toten zu salben. So geschah es am Ostermorgen. Dass Jesus diese uralte Regel einfach brechen würde, damit hatte keiner gerechnet. Hätten sie aber sollen. Und darum wurde der berechtige Vorwurf erhoben, Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. 
Lukas 24, 4-6

Am ersten Tag der Woche machten sich die Frauen mit wohlriechenden Ölen und Salben auf zum Grab. Ihr Gang ist ruhig und andächtig, im Innersten sitzt der Schrecken jedoch noch tief. Wen besuchen sie da eigentlich? Jesus, den verkündigten Messias, den Friedefürst, Wundervollbringer und Krankenheiler? Oder Jesus, den gescheiterten „Judenkönig“, wie ihn die Römer spöttisch nannten, der zu viel und zu laut seine blasphemischen Worte predigte und dafür nun die Rechnung erhalten hatte?

Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der Herr. 
3. Mose 19, 32

Dieser Vers steht im sogenannten Heiligkeitsgesetz (Lev 17-26), in dem die Gebote Gottes damit begründet werden, dass Jahwe heilig ist und deshalb sein Volk auch heilig sein und sich entsprechend verhalten soll (vgl. 19,2). An diesen Grundgedanken erinnert auch der immer wieder zur Bekräftigung der Weisungen eingefügte Hinweis: „Ich bin Jahwe“, der in vielen Bibelübersetzungen zur Vermeidung des Gottesnamens mit „Ich bin der Herr“ übersetzt wird.

Liebe Freunde und Geschwister der Gemeinde

Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause!
Lukas 10,5

Wie ist das, wenn sich Menschen nichts sehnlicher wünschen als Frieden? Wie ist das, wenn man Krieg erlebt und das eigene Leben ständig bedroht ist? Dann leben Menschen in permanenter Angst. Ich kann nur ahnen, wie das ist, wenn Menschen täglich daran leiden, dass Frieden fehlt. Ich lade dazu ein, einen Moment mal an Menschen zu denken, die keinen Frieden haben, die ständig Angst haben. Es gibt Menschen, die sich mehr als alles andere Frieden wünschen. Das sind nicht nur Menschen, die in Kriegsgebieten leben. Sehr vielen Menschen fehlt Frieden. Es hat ja einen guten Grund, dass man sich in vielen Ländern Frieden wünscht, wenn man sich begegnet. Schalom ist bis heute der gängigste Gruß unter Juden. Frieden ist ein sehr hohes Gut.

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!
Lukas 10,5

Schalom – mit diesem freundlichen und vor allem friedlichen Gruß sollen die Jünger die Freundschaft potentieller Gastgeber testen. Unmittelbar bevor Jesus den erweiterten Kreis seiner zweiundsiebzig Jünger in Zweierteams zum ersten Mal aussendet, gibt er ihnen ausführliche Anweisungen (Lk 10,3-4): Sie sollen „wie Schafe mitten unter die Wölfe“ gehen. Ihre materielle Reiseausrüstung wird arg begrenzt: kein Geldbeutel, keine Reisetasche und keine Sandalen.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Kursabschluss: Führen und Leiten 2.0. – das Training für Gemeindeleitungen

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